Häufige gestellte Fragen

Allgemeines

Kann ich mich auch hier für einen Rotkreuzlehrgang anmelden?

Nein leider ist auf dieser Seite keine Anmeldung möglich.

Wo kann ich mich zu einem Lehrgang anmelden?

Sie können sich direkt beim Kreisverband Stollberg anmelden.
Falls Sie nicht aus unserem Kreisgebiet kommen, finden Sie hier einen Lehrgänge, in Ihrer Nähe!

Ich möchte mich gern ehrenamtlich arrangieren?

Es gibt viele wie sich arrangieren können, so können Sie uns bei der Blutspende als Helfer unterstützen.
Wenn Sie möchten gibt es auch die Möglichkeit Mitglied in einer Rot Kreuz Gemeinschaft zu werden um dort eine Ausbildung zu machen. Um uns dann als Sanitäter zu unterstützen.
Nehmen Sie dazu einfach mit Ihrer Rot Kreuz Gesellschaft Kontakt auf. Viele Webseiten Seiten bieten dazu Kontaktmöglichkeiten an!

Ich interessiere mich für eine Mitgliedschaft in einer Rot Kreuz Gemeinschaft?

Neue Mitglieder sind in einer Rot Kreuz Gemeinschaft willkommen, bei Interesse setzen Sie sie einfach mit Ihrer örtlichen Rot Kreuz Gemeinschaft in Verbindung.
Einige Interauftritte stellen einen Aufnahmeantrag zum downloaden bereit, den können Sie ausgefüllt bei nächster Gelegenheit Ihre DRK Gemeinschaft abgeben!

Fragen zur Blutspende

Tut das Blutspenden weh?

Nein, überhaupt nicht. Blutspenden ist ganz anders, als viele Menschen sich das vorstellen. Das Schmerzhafteste beim Blutspenden ist - wenn schon - der kleine Stich in den Finger. Der dabei entnommene Blutstropfen dient dazu, das Hämoglobin zu bestimmen. Der gemessene Wert ist ein wichtiges Kriterium, um abzuklären, ob jemand die Voraussetzungen zum Blutspenden erfüllt. Den anschließenden Stich in die Vene zur Blutentnahme merkt man kaum, und die Blutspende selbst ist völlig schmerzlos.

Welche Anforderungen gibt es bei der Blutspende?

Bis auf wenige Einschränkungen darf grundsätzlich jeder gesunde Mensch Blut spenden. Zu den wenigen Voraussetzungen zählen das Mindestalter von 18 Jahren (maximal 60 Jahre bei der ersten Spende, maximal 68 Jahre für regelmäßige Spender) sowie ein Mindestgewicht von 50 Kilogramm. Zwischen 2 (Voll-)Blutspenden ist ein Abstand von 2 Monaten bzw. 8 Wochen einzuhalten. Frauen dürfen jedoch maximal 4-mal pro Jahr Blut spenden, während Männer bei Einhaltung der 2-Monats-Frist insgesamt 6 Mal dürfen.

Bis zu welchen Alter darf gespendet werden?

Nach individueller Entscheidung der Ärzte, bis maximal 64 Jahre (bis zum 65 Geburtstag) bei der ersten Spende, maximal 68 Jahre (bis zum 69 Geburtstag) für regelmäßige Spender!
Zukünftig können Sie nach individueller Entscheidung der Ärzte am Blutspendetermin vor Ort bis zu einem Alter von 72 Jahren (bis zum 73.Geburtstag) zur Spende zugelassen werden!

Wie oft darf man Blut spenden?

Frauen könne 4 mal im Jahr und Männer 6 mal im Jahr Blut spenden!

Wie viel Blut entnimmt man mir bei einer Spende ab?

Ca.0,5 Liter.
Die eigentliche Spende beträgt 450 Milliliter, 30 bis 50 Milliliter wird als Reserve benötigt, um das Blut auf Krankheitserreger (Aids, Hepatitis usw.) zu untersuchen!

Wie läuft die eigentliche Blutabnahme ab und wie lange dauert es?

Um Verwechslungen auszuschließen, fragt man Sie zur Sicherheit vor der Blutentnahme noch einmal nach Ihrem Namen und Geburtsdatum. Zur Blutentnahme wird ausschließlich steriles Einwegmaterial verwendet – eine Infektion z.B. mit dem HI-Virus ist ausgeschlossen! Sie können also ganz beruhigt sein!
Innerhalb der nächsten 5 bis 10 Minuten werden Ihnen ca. 500 ml Blut entnommen.

Ich möchte Blut spenden, wie viel Zeit muss ich dafür einplanen?

Sie sollten ungefähr 40 bis 55 Minuten für die Anmeldung, das Ausfüllen des Fragebogens, die ärztliche Untersuchung, die Spende und für die empfohlene (ca.20 bis 30 Minuten)Ruhepause danach einplanen.
Das Spenden an sich nimmt dabei in etwa vier bis acht Minuten in Anspruch.
Bitte bedenken Sie, dass je nach Andrang eine geringe Wartezeit hinzukommen kann.

Was passiert mit dem Blut und wie lange ist die Blutkonserve haltbar?

Anders als bei den Apherese-Spendearten muss das Blut aus der Vollblut-Spende erst in seine Bestandteile aufgetrennt werden. Das geschieht in der Komponentenherstellung: Dort filtern man das Blut zunächst, um die weißen Blutkörperchen zu entfernen. Dadurch wird das Risiko von  Nebenwirkungen und Unverträglichkeiten beim Empfänger des Blutes deutlich reduziert. Im nächsten Schritt trennt man das filtrierte Vollblut durch Zentrifugation in die beiden Komponenten rote Blutkörperchen und Plasma. Die roten Blutkörperchen versetzt man mit einer Nährlösung, um sie länger lagern zu können. Das Plasma der Vollblutspende dagegen wird, genauso wie das Plasma aus der Apherese, bei –80 Grad Celsius schockgefroren.
Bei einer Transfusion bekommt jeder Patient dann nur den Blutbestandteil, den er wirklich braucht. Der wertvolle Lebenssaft wird so sparsam und effektiv wie möglich verwendet.

Bei der Lagerung haben die Blutprodukte sehr verschiedene Ansprüche:
Konzentrate mit roten Blutkörperchen sind im Konserven-Kühlschrank bei 2 bis 6 Grad Celsius bis zu 42 Tage haltbar.
Blutplasma hingegen wird bei unter –30 Grad Celsius aufbewahrt und kann noch bis zu 2 Jahre später verwendet werden.
Dies ist einer der Hauptgründe, warum das entnommene Blut in seine Bestandteile aufgeteilt wird.
Blutplättchen
Thrombozyten sind entscheidend an der Blutgerinnung beteiligt. Ein Thrombozytenkonzentrat enthält die Blutplättchen aus etwa 2 Litern Blut und hat ein Volumen von ca. 280 ml. Es besteht aus Thrombozyten und Blutplasma. Bei einer Lagertemperatur von 20-24 °C ist es 5 Tage lang haltbar.

Bevor Blutplasma allerdings ausgegeben werden darf, muss die so genannte Quarantänelagerung eingehalten werden: Plasma darf erst dann zur Transfusion freigegeben werden, wenn der entsprechende Spender mindestens vier Monate später zu einer weiteren Spende kommt und die Laborkontrolle erneut keine Auffälligkeiten ergibt.

Ich habe mir eine kleine Tätowierung bzw. ein Piercing stechen lassen, darf ich trotzdem Blut spenden?

Nein, denn bei Piercing, Tätowierung, Branding, Ohrlochstechen oder vergleichbare Eingriffe besteht eine zeitweise Rückstellung von 4 Monate
Nach Ablauf darf wieder gespendet werden!

Ich habe vor kurzen eine Impfung bekommen?

Bei Impfungen gegen Masern, Mumps, Röteln und Tetanus (Impfung mit Tetagam) gilt eine Sperrfrist von 4 Wochen, bei eines Hepatitis B Impfung von 1 Woche.
Impfungen gegen Diphterie, FSME (Zeckenschutzimpfung), Grippeschutzimpfung, Hepatitis A, Polio und Tetanus (Impfung mit Tetanol) stellen keinen Grund für eine Rückstellung dar.
Dennoch sollten zwischen Impfung und Blutspende mindestens 2 Tage Abstand liegen, um Neben- und Wechselwirkungen auszuschließen!

Ich musste Antibiotika einnehmen?

Bei Antibiotika können Sie 14 Tage nach Absetzen der Antibiotika, jedoch mindestens 4 Wochen nachdem die Symptome abgeklungen sind, wieder spenden!

Ich habe in eine Reise in ein Malaria Gebiet gemacht?

Ein diesem Fall besteht eine zeitweise Rückstellung, von 6 Monate nach Rückkehr (nicht nach Einreise) aus einem Malaria-Risikogebiet. Dabei spielt es keine Rolle, ob Medikamente zur Malariaprophylaxe eingenommen wurden oder nicht. Hier finden Sie eine Übersicht zu Malaria-Risikogebieten: Malaria Risiko nach Ländern!

Ich war heute Vormittag beim Zahnarzt?

Eine zahnärztliche Kontrolluntersuchung ohne jegliche weitere Behandlung stellt keinen Hinderungsgrund für eine Blutspende dar.
Nach einer einfachen zahnärztlichen Behandlung (z.B. Füllungen, Zahnsteinentfernungen) ist eine Blutspende am Folgetag wieder möglich.
Kleinere operative Eingriffe und Zahnextraktionen erfordern einen einwöchigen Abstand bis zur Blutspende!

Was ist mit einer Operationen oder Spiegelungen?

Nach großen Operationen ist eine Blutspende erst nach einem Mindestabstand von 4 Monaten wieder möglich.
Nach anderen kleineren Operationen liegt es im Ermessen unseres Arztes. Unter die viermonatige Rückstellfrist fallen auch endoskopische Untersuchungen (z.B. Magen- oder Darmspiegelungen)!

Ich hatte mal früher THC konsumiert, darf ich wieder spenden?

Bei Cannabis-Gebrauch kann nach 4 Wochen, kein regelmäßiger Gebrauch wieder gespendet werden. Voraus gesetzt der Stoff wurde nicht (intravenös oder intranasal) anwenden, es obliegt der ärztlichen Entscheidung!

Dürfen Drogenkonsumenten spenden?

Nein!
Für folgende Personen gilt Dauerausschluss:
  • Personen, die Drogen i.v. anwenden oder angewandt haben
  • Personen, die Drogen schnupfen
  • Personen, die Medikamente missbräuchlich zu sich nehmen
  • Personen, die medikamenten- oder rauschgiftabhängig sind oder bei denen ein begründeter Verdacht dessen besteht.
  • Die Spendentauglichkeit von Personen, die gelegentlich illegale Substanzen / Drogen, z.B. THC, - kiffen (nicht intravenös oder intranasal) anwenden, obliegt der ärztlichen Entscheidung.

Ich habe auf einer Party und habe einen Joint geraucht (gekifft), bin ich nun als Kiffer Dauerhaft gesperrt?

Nein!
Bei Gelegenheitskonsum von Haschisch, Hanf, Cannabis und Marihuana besteht in der Regel eine Rückstellung von mindestens 7 Tage nach einem Joint.
Sie sollten allerdings auf Grund des THC keine Drogen innerhalb der letzten 4 Wochen konsumiert haben.
Des Weiteren obliegt die Spendetauglichkeit in diesem Fall der ärztlichen Entscheidung!

Ich muss Medikamente nehmen, darf ich trotzdem Blut spenden?

Für Medikamenteneinnahme gelten verschiedene Rückstellfristen:
Die Medikamente sind entsprechend ihrer Zugehörigkeit zu bestimmten Wirkstoffgruppen kategorisiert. Die Zulassung zur Blutspende ist abhängig von dieser Einteilung. Bei einem Großteil der Medikamente ist die Blutspende möglich. Der Spendearzt berät Sie und entscheidet über die Spendefähigkeit. Orientierend gilt:
  • Pille: keine Rückstellung
  • Mini-Pille (Gestagenmonopräparat): 3 Stunden nur bei Thrombozyten- und Plasmaspenderinnen
  • Salben, Sprays, lokale Anwendung: in der Regel keine Rückstellung (ärztliche Entscheidung)
  • Medikamente mit fruchtschädigender (=teratogener) Wirkung: 6 Monate
  • Medikamente tierischer Herkunft bei parenteraler Verabreichung: 12 Monate
  • Schmerzmittel, Antiallergika, “Blutdruckmittel“, „Fettsenker“: keine Rückstellung
  • Antibiotika: 4 Wochen

Besondere Regelung nur für Thrombozytenspenderinnen und –spender: nach Schmerzmitteleinnahme 10 Tage (Ausnahme: Paracetamol und Metamizol).

Bei Medikamenteneinnahme muss immer der Spendearzt im Einzelfall entscheiden. Es ist stets auch die Indikation und der Spenderschutz zu berücksichtigen.

Was ist mit Haftstrafen, bin ich gesperrt?

Nein, nach einer zeitlich begrenzte Rückstellung von 4 Monaten nach einer Inhaftierung die dem Empfängerschutz dient und senkt dadurch das Risiko der Übertragung von Hepatitis und HIV durch eine Bluttransfusion. Ist eine Spende wieder möglich!

Werden meine Angaben nach außen getragen?

Nein, dass Abnahmeteam, die Ärzte sowie die eingesetzten Helferinnen und Helfer unterliegen der medizinischen Schweigepflicht.
Alles was besprochen wird, wird nicht nach außen getragen, dass gleiche gilt auch für Ihre persönliche Daten!
Alle Angaben und Daten werdend absolut vertraulich nur zu den für den Blutspendedienst relevanten Zwecken verwendet.

Wo kann ich Blutplasma spenden?

Plasmaspenden sind in den Instituten des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost in Chemnitz, Cottbus, Dresden, Plauen, Potsdam, Schleswig und den Spendezentren Görlitz, Leipzig und Zwickau möglich.
Die Spende dauert ca. 40 Minuten. Eine Voranmeldung ist deshalb erforderlich.

Wie oft darf man Blutplasma spenden?

Da die Blutplasmaspende einen wesentlich geringeren Einfluss auf den Organismus des Spenders hat. Ist es somit möglich, deutlich häufiger Blutplasma zu spenden als dies bei einer Vollblutspende der Fall ist.
Bereits nach 4-7 Tagen ist eine erneute Spende möglich, jedoch darf die maximale Menge von 28,5 Litern pro Jahr nicht überschritten werden.
Blutplasmaspenden können zusätzlich zur Vollblutspende durchgeführt werden!

Wo finde ich den nächsten Blutspendetermin?

Einige Blutspendetermine aus dem Kreisgebiet von Stollberg finden Sie direkt auf unsere Seite unter "Blutspendetermine"
Weitere aktuelle Termine, auch aus den anderen Bundesländern, finden Sie unter "Die aktuelle Termine".
Termine außerhalb vom Wirkungsbereich vom DRK, können Sie bei Ihrer jeweiligen Rot Kreuz Organisation erfragen.